Logistik in Brabant: Hin zur intelligenteren Lenkung von Güterströmen

Die günstige Lage von Nordbrabant an den großen Transportstrecken zwischen den Häfen von Rotterdam und Antwerpen und dem deutschen Rheingebiet bietet schon seit Jahren logistische Möglichkeiten.

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Die günstige Lage von Nordbrabant an den großen Transportstrecken zwischen den Häfen von Rotterdam und Antwerpen und dem deutschen Rheingebiet bietet schon seit Jahren logistische Möglichkeiten. In Quadratmetern gemessen ist fast ein Drittel der niederländischen Distributionszentren in Brabant angesiedelt, wie beispielsweise auch die von Großunternehmen wie Bol.com, Primark und Lidl.

Logistischer Hotspot

Die Region erhält auch immer wieder Anerkennung als Standort wichtiger logistischer Hotspots der Niederlande. Auf der Rangliste der Logistik-Hotspots des Jahres ist die Region mehrfach vertreten: 2019 ist Tilburg-Waalwijk die Nummer 1, West-Brabant steht auf Platz 3.

Nachhaltiges Wachstum des Netzwerks

Die Knotenpunkte in Brabant verbinden 356 km Schiene, 22.600 km Straßen, fast 500 km Wasserstraßen sowie 656 km an Pipelines; sie alle sind Teil des strategischen Gesamtkonzepts eines sicheren, intelligenten und nachhaltigen Mobilitätsnetzes in der Region. In der Praxis bedeutet dies eine Verlagerung vom Transport über die Straße auf Wasserwege, Schiene sowie Pipelines.

Smart Logistics

Brabant will zudem mit ‚Smart Logistics‘ seine Position in der Logistik verstärken; das heißt, indem man das Bewusstsein fördert, dass Logistik mehr ist als nur die Beförderung von Gütern von A nach B. Das erfordert eine ausgeklügelte Planung, Verwaltung und Durchführung bei der Organisation der Güterströme.

In Brabant arbeiten staatliche Einrichtungen, Bildungseinrichtungen und die Wirtschaft gemeinsam daran, Unternehmen den Zugang zu allen Transportmodalitäten für die Versendung oder den Empfang von Gütern zu ermöglichen.

Das Straßennetz effektiver nutzen

Zudem strebt man nach einer Minimierung von Verkehrsflussproblemen und negativen Auswirkungen auf die Umwelt. Dazu entwickelt man beispielsweise Projekte, um das Fahren außerhalb der Stoßzeiten anzuregen, die Bündelung von Ladungen zu fördern, damit sich die Zahl der leeren oder halb leeren Lkw auf der Straße verringert, und die Nutzung alternativer Modalitäten zu stimulieren.

Sechs Bahnterminals

Brabant hat sechs Terminals, wo Güter von der Schiene oder auf die Schiene umgeladen werden können. Ziel ist die Anregung zur Nutzung der Schiene, ohne die sowieso bereits ausgelastete Bahnlinie durch Breda, Tilburg und Eindhoven zusätzlich zu belasten.

Kanalverbesserungen

In Brabant liegt der Fokus auf einer zunehmenden und verbesserten Nutzung von Wasserstraßen. So wurde der Wilhelminakanal in Tilburg verbreitert und vertieft, der Maximakanal in Den Bosch umgeleitet und darauf eingerichtet, größere und längere Schiffe aufnehmen zu können.

Initiativen zur Verlagerung von Güterströmen von der Straße auf die Schiene nutzen die Möglichkeit zur Bündelung von Frachten zu den Seehäfen, sodass der Transport schneller und effizienter abläuft. Der Westbrabanter Korridor, der Richtung Rotterdam verläuft, ist ein gutes Beispiel: Containerströme von Terminals in Tilburg, Oosterhout und Moerdijk gehen gebündelt auf den Weg zu den Tiefseehäfen.

Grenzüberschreitende Pipeline

Der Westbrabanter Rohrleitungskorridor besteht aus mehreren Pipelines zum Transport von Gasen und Flüssigkeiten auf der Strecke Rotterdam-Moerdijk-Antwerpen. Die Nutzung von Pipelines ist in den Niederlanden – vor allem in der chemischen Industrie – stark im Kommen. In Nachbarländern verläuft diese Entwicklung noch etwas zögerlich, weshalb Brabant bei der Europäischen Kommission darauf hinsteuert, den Transport per Pipeline in die europäische Verkehrspolitik aufzunehmen.

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